Hochzucht und Anfälligkeit

  • Habe jetzt schon den 3.Golf (als Leasingfahrzeug) mit 3 Zylinder Benzinmaschine, 1Liter Hubraum und 115PS 200NM. Bin damit zufrieden. Meine Frau fährt damit zur Arbeit und am Wochenende wird er auch zu Ausflügen und für Kurzurlaube genutzt. Der Verbrauch ist auf der Bahn bei Tempomat 100km/h 3,4-3,8l, bei Tempomat 110 3,8-4,2, bei Tempomat 130 4,4-4,6l. Die Höchstgeschwindigkeit laut Tacho liegt bei 200km/h. Bis zur Endgeschwindigkeit zieht er gut durch und verbraucht dabei 6,8l auf 100km gemessen über eine Distanz von 150km. Der letzte Golf den ich im Februar abgegeben habe hatte einen Langzeitverbrauch über 13.000km von 5,8l, wobei meine Frau viel Stadt fährt. Die kleinen Maschinen schaffen halt den Spagat zwischen sparsamen Verbrauch und ansehnlichen Fahrleistungen. Das ein 3 Zylinder nicht die Laufkultur haben kann wie ein 4 Zylinder ist wohl klar. Im Alltag merkt man kaum das vorn nur 3 Zylinder arbeiten. Das einzige Mal wo man das hört ist mit vollbesetzten Auto am Berg anfahren. Da fehlt der 4. Zylinder. Ich kann gut damit leben und meiner Frau fällt eh nicht auf das vorn nur 3 Zylinder arbeiten.

    CR-V RW 201
    1,5 4WD Lifestyle Schalter
    Farbe: Cosmic Blue Metallic
    + Windabweiser, beleuchtete Einstiegleisten
    + Seitenschweller-Verkleidung
    + K & N Luftfiltereinsatz
    + Standheizung Webasto evo 5

  • Meiner Meinung nach ist der kleine Hubraum mit "viel" Leistung schon anfälliger, als Motoren mit mehr Hubraum und gleicher Leistung.
    Das muss aber nicht bedeuten, dass mit kleinen Motoren keine 300k Km möglich sind.
    Vielmehr ist wichtig, dass die Motoren langsam warmgefahren und richtig gepflegt werden müssen
    Reparaturen und Schäden sind bei beiden Grössen möglich

    Und ein großer Motor bedeutet nicht, dass damit automatisch hohe Laufleistungen zu erwarten sind. Beispiele aus meinem Einblickbereich: Audi 3.0 TDI - 2x Motorschaden auf 300000km. BMW 330D - Motorschaden bei 140000km. 2. 330D - aufgrund Geräusche die (angeblich nicht zu wechselnde und auch nicht einfach als ET bestellbare) Steuerkette getauscht, um den Motorschaden zu vermeiden. Und ein Rover V8 ist uns auch schon um die Ohren geflogen im RR (aber lange her), genauso wie ich schon einen Lancia Thema den V8 habe sterben sehen (auch lange her). Komischerweise aber liefen die ganzen klein motorisierten und am Limit bewegten Kisten immer relativ problemlos. Also allgemein würde ich dazu keine Aussage wagen ... es kommt auf die Qualität der Konstriktion an und die Qualität der Fertigung, etwas gepaart mit der Behandlung durch den Nutzer. Was haben alle gemeint, der 1.6er Honda Benziner mit 160PS (ohne Turbo) müsste so anfällig sein ....

  • Also, ich hatte in 40 Jahren Autofahrerleben noch nicht einen einzigen Motoschaden.
    Allerdings habe ich auch niemals Fahrzeuge am Limit bewegt.
    Leasingsfahrzeuge werden in der Regel 3 Jahre bewegt, zu kurz eventuell für einen Motorschaden.
    Und vielleicht ist schon ein turboaufgeladener Diesel in geringem Maße hochgezüchtet...


    Ich für mich habe mich nun für einen Ver Hybrid entschieden, der ist zwar technisch aufwändig konstruiert, aber der Einsatz der 2 Liter Benzinmaschine erscheint mir ziemlich sinnvoll. Mal sehen, wie die Langzeiterfahrungen damit aussehen werden...


    Werde jedenfalls in einem anderen Thema regelmäßig über meine Erfahrungen berichten...

    2024: ZRV Hybrid, Advance, ruse black

    2020: CRV Hybrid, Lifestyle, modern steel
    2018: CRV 1,6l Biturbo Automatik, Executive, black pearl

  • Ich glaube schon, dass kleine Motoren mit hoher Leistung geringere Langlebigkeit haben als große bei gleicher Leistung.
    Mitte-Ende der 90er, waren die Motoren schon super zuverlässig. So zuverlässig, dass i.d.R. die ganzen Autos wegen Rost und sonst was bei 200-300tkm auf dem Schrott landeten, aber die Motoren noch top waren und locker das doppelte oder dreifache geschafft hätten. Daraufhin haben die Hersteller die Anforderungen an Langlebigkeit gesenkt und konnten so bei der Technik mehr an die Grenze gehen. Das hab ich mal gehört. Eine zuverlässige Quelle hab ich dafür also nicht, aber es ergibt halt Sinn.
    Die Kunden wollen leistungsstarke Autos, aber die Hersteller müssen wegen gesetzlicher Vorgaben sparsamere Motoren bauen, aber ob die nun 150.000 oder 350.000km halten, dafür gibts keine Gesetz. Also was wäre einfacher, den Motor kleiner zu bauen, die Leistung mit Hilfe von Turbos und co. zu erhöhen und schon hat man seinen sparsamen aber leistungsstarken Motor. Das der im Schnitt nur noch halb so lang hält, wen interessiert es. Lebenszeit ist eh nur bis 180tkm eingeplant. Das dann rein statistisch schon manche früher die Krätsche machen, das nimmt man halt hin.



    Zum Hybrid: Ich denke, dass der Benzinmotor und der Elektromotor keine Probleme machen werden (wobei, Tesla musste schon öfters bei seinen die E-Motoren tauschen, also E-Motor=unkaputtbar gilt nicht). Aber die Verbindung zwischen Benziner-Akku-E-Motor und der Wechsel zwischen den Modi, da kann ich mir vorstellen, dass es Probleme mal geben kann. Weil eben neue Technik, wo man noch wenig Erfahrung zur Langlebigkeit hat. Honda hat das aber schon einigermaßen klug gemacht, es gibt quasi kein Getriebe, nur eine einfache Übersetzung. Damit ist Wahrsscheinlichkeit eines Defekts eher gering.


    Beim Diesel+DPF hat man jetzt schon genug Erfahrung, dass es da wenig Probleme gibt.

  • Tesla: Die E-Motoren geben so unanständig viel Leistung ab, dass sie vielleicht auch des Öfteren über Gebühr beansprucht werden...ich finde die Fahrzeuge übertrieben schnell, völlig maßlos...

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  • Die magnetischen Kräfte sind extrem stark in den Motoren, wodurch sich nach einige Zeit Einzelteile gelockert haben. Bei den neueren Motoren hat man dann die Befestigung dieser Teile verbessert und so das Problem gelöst. Das ist eben sowas, wo man erst mit Erfahrung und Zeit erkennt, was für Probleme entstehen können. Sowas kann eben auch beim neuen Hybrid auftreten.

  • ). Aber die Verbindung zwischen Benziner-Akku-E-Motor und der Wechsel zwischen den Modi, da kann ich mir vorstellen, dass es Probleme mal geben kann. Weil eben neue Technik, wo man noch wenig Erfahrung zur Langlebigkeit hat.

    hier möchte ich etwas widersprechen. Weder die Hybridtechnik an sich ist neu, noch ist die Regelungstechnik zwischen den diversen Betriebszuständen besonders neu. Ich habe keine Angst vor der Hybridtechnik. Zwar vielleicht kein ganz so alter Hut wie Elektromobilität oder Benzinantrieb - aber neu ist Hybrid nicht. Mein erster Hybrid war aus 2004 (und schon da war die Technik bestenfalls im Auto was ungewöhnliches, aber doch nicht neu), den hab ich mit 160000km verkauft und hatte bis dahin kein Problem. Das haben viele klassische Benziner (auch größere) schon diverse Probleme bekommen.


    was nettes zum neuen Hybridantrieb
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lohner-Porsche

  • Hier einige Beispiele für die kleinen angeblich nicht haltbaren Motoren.


    https://www.autoscout24.de/ang…dtidx=12&cldtsrc=listPage


    https://www.autoscout24.de/ang…ldtidx=3&cldtsrc=listPage


    https://www.autoscout24.de/ang…dtidx=13&cldtsrc=listPage


    https://www.autoscout24.de/ang…dtidx=17&cldtsrc=listPage



    Mit Diesel+DPF+AGR-Ventil+Ölverdünnung habe ich schlechte und teure Erfahrungen machen dürfen, weshalb ich jetzt wieder einen Benziner fahre.

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  • Hier einige Beispiele für die kleinen angeblich nicht haltbaren Motoren.


    [Autos mit Leistungen zwischen 65 und 75PS]

    Was wolltest du mit diesen Beispielen zeigen? Die haben hier keine Relevanz, da diese nicht zu den kleinen hochgezüchteten gehören.




    hier möchte ich etwas widersprechen. Weder die Hybridtechnik an sich ist neu, noch ist die Regelungstechnik zwischen den diversen Betriebszuständen besonders neu. Ich habe keine Angst vor der Hybridtechnik. Zwar vielleicht kein ganz so alter Hut wie Elektromobilität oder Benzinantrieb - aber neu ist Hybrid nicht. Mein erster Hybrid war aus 2004 (und schon da war die Technik bestenfalls im Auto was ungewöhnliches, aber doch nicht neu), den hab ich mit 160000km verkauft und hatte bis dahin kein Problem. Das haben viele klassische Benziner (auch größere) schon diverse Probleme bekommen.

    Dein Auto von 2004 hat aber nicht die Art des Hybrid gehabt, wie jetzt der CRV von Honda. Von Honda, so behaupten sie es zumindest, ist das i-MMD doch völlig neu entwickelt.
    Und 160.000km sind gar nix. Es wäre ziemlich miserabel für Hybrid oder viel Pech, wenn man zufällig ein(!) Hybridauto wählt und das bis dahin Probleme im Antrieb hat.
    Mein alten Benziner, ohne Turbo, hab ich mit 300.000km verkauft, ohne das der Motor mir je Probleme machte.