shit happens

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    • Es ist erst etwas mehr als ein Jahr her, seit ich eine CR-V fahre. Ich habe gerade den Jahresdienst im September gemacht... Und jetzt ist mir ein Fiat von hinten reingefahren...
      Der Schaden sind nicht groß (bei mir), aber Honda möchte etwas mehr als 6000 € für Reparaturen. Stoßfänger, Farbe auf dem Flügel (als der Stoßfänger aus der Halterung geklopft wurde, kratzte er den Flügel etwas) und eine leicht verbeulte Ecke des Kofferraumsklappe.
      Tja, jetzt habe ich folgende Möglichkeiten:
      1. reparatur bei Honda
      2. reparatur in freier Werkstatt
      3. Autoverkauf wie es ist + Geld von der Versicherung = das gleiche Auto (3. Generation)
      4. Autoverkauf wie es ist + Geld aus Versicherung + Sparschwein = CR-V 4. Generation (vor Restyling) und schlechtere Ausstattung (da Sparschwein ziemlich dünn ist).


      Welche Option ist Ihrer Meinung nach vorzuziehen? ?(

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      Honda CR-V 3; Facelift; 2.0 i-VTEC; 6-Gang Schalter; Elegance+; Urban Titanium

    • Batte schrieb:

      Ich würde es bei Honda reparieren lassen. Der Fiat muß ja zahlen.

      Gruß Batte
      Dann habe ich reparierte Unfallfahrzeug (was ich beim späteren Verkauf angeben MUSS), was Verkaufspreis stark nach unten drückt. Ganzes Geld von Versicherung bekommt Werkstatt. Ich bekomme "Entschädigung" nicht mal 500€.
      Ich versuche aus negativen Sachen immer was positives raus zu ziehen. In dem Fall ein anderes Auto (was junger ist, oder weniger Kilometerleistung hat usw.) Reparieren und Unfallauto weiter fahren ist letzte Wahl, weil ich in dem Fall "in Minus" bleibe.

      Aber danke für die schnelle Antwort. :thumbup:

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      Honda CR-V 3; Facelift; 2.0 i-VTEC; 6-Gang Schalter; Elegance+; Urban Titanium

    • Ich würde den Schaden nach Gutachten abrechnen und mit dem Karosseriebaubetrieb meines geringsten Misstrauens einen Handel eingehen.

      Ansonsten soll eben die Entschädigung von € 500 eben der Wertminderung entsprechen, die das Auto durch den Unfall erfährt. Bilder des Schadens und Gutachten behalten, ein normal vernünftiger Mensch dürfte sich von so einem kleinen Schaden nicht schockieren lassen beim Autokauf. Und natürlich - alles Geld für die Instandsetzung bekommt die Werkstatt. Wer sonst? Die Versicherung ist ja nicht dafür da, dass Du einen Vorteil aus dem Schaden hast, sondern einfach nur deinen Schaden ersetzt bekommst.

    • Ich wurde ihn eintauschen. Mein Händler gibt die Benziner mit Tageszulassung und Rabatt ohne Anzahlung bei einer Finanzierung ab. Der Diesel läuft in der Halbe Halbe Aktion. Auch mit Rabatt natürlich. Dann hast du einen Wagen mit Herstellergarantie und kein Unfallfahrzeug. :thumbup:
      Ich rede hier vom IV er Modell

      1.6 EXE 4WD Automatik

    • Ich würde nach Gutachten abrechnen und den Schaden für max. 2.000 Euro in Polen reparieren lassen. Die machen das genau so gut wie HONDA (jedenfalls die, die ich beauftrage) und die Differenz ist dann ein guter Trost :D

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      CR-V RE6 1.6 i-DTEC Comfort
      Bj. 2014, EZ 5/14
      Urban Titanium Metallic
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    • Neu

      Windoza schrieb:

      Batte schrieb:

      Ich würde es bei Honda reparieren lassen. Der Fiat muß ja zahlen.

      Gruß Batte
      Dann habe ich reparierte Unfallfahrzeug (was ich beim späteren Verkauf angeben MUSS), was Verkaufspreis stark nach unten drückt. Ganzes Geld von Versicherung bekommt Werkstatt. Ich bekomme "Entschädigung" nicht mal 500€.Ich versuche aus negativen Sachen immer was positives raus zu ziehen. In dem Fall ein anderes Auto (was junger ist, oder weniger Kilometerleistung hat usw.) Reparieren und Unfallauto weiter fahren ist letzte Wahl, weil ich in dem Fall "in Minus" bleibe.

      Aber danke für die schnelle Antwort. :thumbup:
      Ich denke nicht daß das als Unfallwagen gilt, da gibt es genaue Vorgaben. Da es offenbar nicht die Karosserie erwischt hat, müssen ja nur Anbauteile ausgetauscht werden. Aber wie gesagt, da am besten informieren.
      Du kannst dir den Gutachtenbetrag minus MwSt auszahlen lassen und im Prinzip machen was du willst. Entweder behalten und weiterfahren, selbst reparieren oder reparieren lassen. Die Rechnungen kannst du dann bei der Versicherung einreichen und bekommst die dort ausgewiesene MwSt zurück. es ist also nicht so daß die Werkstatt alles bekommt.
      Ich verstehe auch nicht warum du ihn direkt abschiessen willst wegen dem "Kratzer". Das Argument mit dem späteren Wertverlust greift in so fern nicht, als daß du den ja jetzt auch schon hättest.
      Ich würde es folgendermaßen machen:
      Auszahlen lassen, Mietwagenpauschale auszahlen lassen, die Teile die gebraucht werden als Gebrauchtteile besorgen, die anderen spachteln und schleifen lassen. Lack drauf, fertig. Dann steht er wieder da wie vorher und du solltest noch gut was über haben. Das kannst du dir ja dann ins Sparschwein für den nächsten schmeißen. ;)
    • Neu

      @ After Dark,
      da ist ja auch nichts dran, einmal vortretten und schon ist die Beule weg :D
      Trotzdem ärgerlich natürlich :cursing:

      @Windoza,
      wie Soichiro's Freund schon schrieb, würde ich es jetzt nicht als Unfallwagen ansehen, da müssen glaube ich tragende Teile u.s.w. beschädigt werden, informier dich mal :?:
      Am besten dann neue Stoßstange und neuen Kofferaumdeckel und gut ist ;)

    • Neu

      wladi83 schrieb:


      @Windoza,
      wie Soichiro's Freund schon schrieb, würde ich es jetzt nicht als Unfallwagen ansehen, da müssen glaube ich tragende Teile u.s.w. beschädigt werden, informier dich mal :?:
      Aber "unfallfrei" darf nach einem solchen Schaden doch auch nicht im Kaufvertag stehen, oder?

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      CR-V RE6 1.6 i-DTEC Comfort
      Bj. 2014, EZ 5/14
      Urban Titanium Metallic
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    • Neu

      unfall-frei bedeutet ohne Eingriff ins Gefüge.
      Bedeutet:
      Schraubbare Teile wurden getauscht, alles andere bleibt unberührt---keine merkantile Wertminderung
      alles andere wird getauscht ------merkantile Wertminderung!!!

      Im Gutachten sollte darauf Rücksicht genommen werden. Stichwort hier: Wertminderung gerechnet nach Halbgewachs!!

      CR-V Lifestyle, 1.6 i-DTEC, EZ 12/14, Alabaster Silver Metallic, Heckspoiler, Fußraumbeleuchtung vo. + hi., Ladekantenschutz, HDD-Navi, ORIS-AHK, abnehmbar
      Accord CN1, 2.2 CDTi, gechippt auf ca.175 PS, H&R 35 mm, 225/40 ZR18,Sturzkorrektursteller
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      ...man muss eine gewisse Grundfähigkeit besitzen, um seine Unfähigkeit zu erkennen...

    • Neu

      wladi83 schrieb:

      @ After Dark,
      da ist ja auch nichts dran, einmal vortretten und schon ist die Beule weg :D
      Trotzdem ärgerlich natürlich :cursing:

      @Windoza,
      wie Soichiro's Freund schon schrieb, würde ich es jetzt nicht als Unfallwagen ansehen, da müssen glaube ich tragende Teile u.s.w. beschädigt werden, informier dich mal :?:
      Am besten dann neue Stoßstange und neuen Kofferaumdeckel und gut ist ;)
      das verstehe ich aber anders:

      "Was ist ein relevanter Unfallschaden?
      Diese Frage klärte unter anderem der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil vom 10.10.2007 (VII ZR 330/06). Demnach muss ein Autoverkäufer potenzielle Käufer über jeden Unfallschaden aufklären, der über einen „Bagatellschaden“ hinausgeht. Bagatellschäden sind nach Ansicht des BGH nur „ganz geringfügige, äußere (Lack-)Schäden“. Mit solchen Schäden müsse der Käufer eines Gebrauchtwagens rechnen und diese hinnehmen, weshalb sie nicht mitteilungspflichtig seien.
      Wann genau es sich um einen Unfallwagen handelt, hängt also davon ab, ob ein Unfallschaden als unüblich angesehen wird oder nicht. Ein mitteilungspflichtiger Unfallschaden nach BGH-Definition liegt bereits dann vor, wenn ein Auto bei einem Unfall Blechschäden davongetragen hat, auch wenn diese noch so gering sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Schäden fachgerecht repariert wurden oder nicht. Sie gelten in jedem Fall als ein Sachmangel nach § 434 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), der möglichen Käufern bekannt gemacht werden muss und zur Wertminderungführen kann."
    • Neu

      HondaFan schrieb:

      wladi83 schrieb:

      @ After Dark,
      da ist ja auch nichts dran, einmal vortretten und schon ist die Beule weg :D
      Trotzdem ärgerlich natürlich :cursing:

      @Windoza,
      wie Soichiro's Freund schon schrieb, würde ich es jetzt nicht als Unfallwagen ansehen, da müssen glaube ich tragende Teile u.s.w. beschädigt werden, informier dich mal :?:
      Am besten dann neue Stoßstange und neuen Kofferaumdeckel und gut ist ;)
      das verstehe ich aber anders:
      "Was ist ein relevanter Unfallschaden?
      Diese Frage klärte unter anderem der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil vom 10.10.2007 (VII ZR 330/06). Demnach muss ein Autoverkäufer potenzielle Käufer über jeden Unfallschaden aufklären, der über einen „Bagatellschaden“ hinausgeht. Bagatellschäden sind nach Ansicht des BGH nur „ganz geringfügige, äußere (Lack-)Schäden“. Mit solchen Schäden müsse der Käufer eines Gebrauchtwagens rechnen und diese hinnehmen, weshalb sie nicht mitteilungspflichtig seien.
      Wann genau es sich um einen Unfallwagen handelt, hängt also davon ab, ob ein Unfallschaden als unüblich angesehen wird oder nicht. Ein mitteilungspflichtiger Unfallschaden nach BGH-Definition liegt bereits dann vor, wenn ein Auto bei einem Unfall Blechschäden davongetragen hat, auch wenn diese noch so gering sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Schäden fachgerecht repariert wurden oder nicht. Sie gelten in jedem Fall als ein Sachmangel nach § 434 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), der möglichen Käufern bekannt gemacht werden muss und zur Wertminderungführen kann."
      So sehe ich das auch. Egal wie groß die Schaden sind, wenn das Auto an einem Unfall teilgenommen hat - dann ist es ein Unfallauto und das muss angegeben werden. Bei mir war auch Gestellnummer in Polizeiprotokolle aufgenommen. Also beim "Unfallfreiprüfung" wird es nicht durchkommen. Und Versicherungen führen auch eigene Datenbanken; und wenn für das Auto schon mal das Geld für Reparatur ausgezahlt war, dann ist es kein unfallfreies Auto.

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    • Neu

      Im Netz steht vieles dazu, jeder schreibt was anderes (s. weiter unten), wenn man nach manchen Seiten geht, dann ist ja schon eine gebörtelte Kotflügelradkante ein Unfalschaden :D

      Nicht Unfallfrei, oder Unfallwagen sind wohl auch zwei verschiedene Sachen ;)

      Ich kenne das so, wenn ich z.B. ein Auto im Autohaus "in Zahlung" abgegeben habe, dann fragen die ja auch als erstes Unfall gehabt? Ja? nein?
      Sagt man, jaaa... da wurde mal was an der Stoßstange gespachtelt und lackiert, dann sagen die, das ist kein Unfallwagen. Wenn man den aber sagt, da wurde was am Blech gemacht, dann läuten bei den sofort die Alarmglocken.
      Deswegen weiß man nie so richtig, wie man sowas handhaben soll???
      Wenn ich bis jetzt auch Autos privat verkauft habe, habe ich den Käufern alles erzählt, was mit den Autos passiert ist und dann wurde entschieden, wie wir das im Kaufvertrag reinschreiben/vermerken.

      Ich habe ja auch nicht geschrieben, es ist jetzt 100 % kein Unfallwagen beim Themenstarter und ich habe ja geschrieben, informier dich mal.

      autoverwertung-blechmann.de/ra…ein-auto-ein-unfallwagen/

      welt.de/motor/news/article1576…n-Experten-antworten.html

      Hier noch ein paar Zitate aus dem Netz:

      Meines Wissens gilt ein Fahrzeug als Unfallwagen wenn die Reperatur nicht nur durch An- und Abschrauben von Teilen erfolgen konnte. Also wäre beim Tausch eines geschraubten Kotflügel der Wagen noch Unfallfrei und wenn der geschweißt war und getauscht wurde, dann nicht. Lackierung spielt dabei anscheinend keine Rolle.


      Meines wissens hängt das davon ab, wie das Fahrzeug repariert wurde. Waren Schweißarbeiten nötig oder wurde gar was gerichtet, ist es klar ein Unfallwagen. Läßt sich das aber durch das Abschrauben der beschädigten und Anschrauben neuer Teile beheben, so liegt wohl ein Unfall im dem Sinne, daß er angegeben werden müßte. Wie das nun bzgl. Lackierung aussieht, weiß ich nicht. Nachlackierungen kommen ja sowieso mal vor und sind daher kein Unfallkennzeichen.


      Ein verbeulter Kotflügel ist also dann kein Unfall, wenn er abgeschraubt und erstzt werden konnte. War der Kotflügel aber angeschweißt oder wurde er bzw. seine Aufnahme gerichtet, so gilt der Wagen als Unfallauto.

      In jedem Fall würde ich aber mit offenen Karten spielen und den Umfang sowie die fachgerechte Reperatur mit Rechnungen belegen und diese auch dem Käufer vorlegen. Darauf hinweisen muß der Verkäufer auf jeden Fall, ob es dann aber auch den Käufer interessiert, ist immer auch eine Frage des Fahrzeugalters und -preises.