Beiträge von Rai

    Am Freitagmorgen hat´s mich, bzw meine Frau erwischt. Das erste Mal, das einer meiner Hondas liegengeblieben ist. Diagnose, Diesel eingefroren. Soweit kein Problem, Abschleppdienst gerufen, in die 2 Kilometer entfernte Hondawerkstatt geschleppt. Dort dann die Kraftstoffanlage gespült, Kraftstofffilter gewechselt und der Honda lief wieder. Richtig was gefunden wurde nicht, aber er war nicht der einzigste Diesel, der dieser Woche bei uns eingefroren ist. Dazu muss ich sagen, das der CRV Nordseite vom Haus im Carport steht, dort ist es natürlich auch tagsüber richtig kalt, geht bei uns kaum über -10 Grad aktuell, nachts noch mehr, an die 20 Grad.
    Und, da es mein erster Winter mit einem Diesel ist, hatte ich die Problematik so gar nicht auf dem Schirm. Einzigst den Standarddiesel habe ich seit Weihnachten aus dem Tank verbannt, ich fahre einen, der ohne Biodieselanteil auskommt, naja, überwiegend, da war einmal eine halbe Füllung mit normalen Diesel. Die aber auch relativ zügig rausgefahren wurde, als es noch nicht so kalt war. Dann wieder Powerdiesel.
    Hat einer ähnliche Probleme oder gar Abhilfe? Ich habe mir den Filter angeschaut, sah ziemlich verdreckt aus, bei etwa 60Tkm. Ich weiss nicht, ob der schon mal gewechselt wurde, oder ob´s nicht doch der erste ist.
    Nun gibt es auch Mittel und Pülverchen gegen den zähflüssigen, versulzenden Diesel. Hat da einer schon was probiert.

    Überland mit Bundes- und Landstrasse, 10 % Stadtanteil auf 4,2 Liter, über knapp 100 Kilometer, in zwei Etappen hin und zurück, dazwischen stand der CRV aber auch 7 Stunden und hatte Zeit abzukühlen, Aussentemperaturen sind etwa bei 0-5 Grad gewesen. Im besseren Temperaturfenster und ohne die Pause zwischendurch, wäre wohl auch ein 3 vorne möglich gewesen. 1.6 Liter 120 PS.

    Das kann sein, ich hab´s bei mir aber noch nicht wirklich gemerkt. Im Umkreis bei VW und BMW schon, was da den Kunden geboten wird, ich hätte schon längst die Marke gewechselt. Arbeitskollege beim BMW Diesel, 3 mal den Turbolader gewechselt, nach dem 3. Mal, als am Auto alles ging, die einzigste Woche, wo es alles ging, wie er sagte, hat er den verkauft, an einen Typen aus dem Libanon. Der sagte: " Was hast du für einen schönen BMW, und den verkaufst du!".
    Hat mein Kollege sich gedacht:"Das wirst du schon noch sehen"
    Jetzt fährt er Lexus.

    Das wird halt dem Deutschen von den Medien eingetrichtert.
    Schaut man sich ausserhalb von Deutschland um, sieht´s anders aus. Ich war gerade in Ägypten, da fährt man Hauptsächlich Toyota, Hyundai, Kia und Chevrolet, letzterer als Nachfolgemodell von Daewoo ist eigentlich auch ein Asiate.
    Ich würde wieder einen kaufen, das Gesamtpaket stimmt, ich hatte in meinen 25 Jahren mit Honda kaum Defekte, mal ein Thermostat was klemmt, sonst nix. Liegengeblieben bin ich noch nie, jedenfalls nicht mit einem Defekt, den ich Honda anlasten könnte.
    Wenn ich meinen Nachbarn mit seinem Caddy sehe, wird mir schlecht. Erst hat er zwei Golf Variant mit dem Schummelmotor. wie das rauskam, war er stocksauer, was kauft er sich? Einen Caddy, ohne Schummelmotor, welcher bei 75000 km einen Motorschaden hatte, gerade kurz vor Weihnachten passiert. 8000 € Kosten, ob´s VW übernimmt, steht noch nicht fest.
    Beim übriggebliebenen Golf auch nur Probleme, zu Glück liegt das VW Autohaus keine 500 Meter weit weg.
    Für mich wäre das schon längst ein Wechselgrund gewesen. Er konnte gar nicht glauben, als ich ihm sagte, das der FRV, den ich vorher fuhr, 5 Jahre lang nix hatte, ausser Verschleissteile und einem defekten Klimakompressor, was der Vorbesitzer verurscaht hatte, in dem der Kompressor ziemlich trocken lief.

    Gibt auch blöde Leute beim Felgenklauen, mir haben sie mal den Integra flachgelegt, die 17 Zollalus weg, leider waren das besondere Felgen, in Kombination mit besonderen Reifen. Die tauchten eine Woche später bei Ebay auf und die Leute wurden dann von der Polizei hopsgenommen, war für die denn doppelt teuer, die Schäden durch das Absetzen des Autos auf dem Parkplatz konnten die dann auch noch bezahlen. Und einmal haben sie mir auf dem Betriebsgelände meiner Firma die Alus vom Civic geschraubt, schade nur für die, das sie nachher nicht mehr runterkamen, weil´s Tor vorne zu war und sie beim Übersteigen des Zauns vom Wachschutz unterstützt wurden. Alles schon mehr als 10 Jahre her.

    Wenn man sieht, wie lange sich Honda dem Diesel verweigert hat, sehe ich da auch kein Problem, in der aktuellen Dieseldiskussion sicher nicht mehr als logisch. Bei mir wurde es eigentlich nur ein Diesel, weil das Drehmoment untenrum besser zum SUV passt, hätte es schon Turbobenziner gegeben, wäre es ein Turbobenziner geworden.

    Dann wäre es mal Zeit, die Ventile müssen tatsächlich eingestellt werden. Auf Grund des VTEC´s ist schwer da Ventilausgleichelemente unterzubringen. gibt halt ein Platzproblem. Also würde ich in Richtung mal forschen.

    Ich finde auch das es Gemache ist, Fakt ist, das viele Politiker nebenbei noch Vorstandspöstchen bei Firma XYZ haben, viele auch in der Autoindustrie. Das Zustandekommen des Verbrauchs und die darauf basierenden Schadstoffemmisionen auf dem Prüfstand mit legal idealisierten Umständen ist auch schon lange kein Geheimnis mehr, wenn man sich mal mit befasst hat und sich nicht einlullen lässt.
    Aus meiner Sicht ist das ganze Brimborium jetzt, von der Politik gewollt. Anders kann man es sich nicht erklären, das Autokonzerne, bei denen Politiker im Vorstand sitzen, ja teilweise Aktien von Bundesländern gehalten werden, jetzt aufeinmal so in Verruf geraten, und, wohlgemerkt, nicht in Deutschland initiert, sondern aus den ach so dreckigen Staaten, wie uns immer weisgemacht wird. Dort ist die Kacke für VW richtig am Dampfen, hier wird es alles heruntergespielt, der Endverbraucher bleibt auf seinem Schaden durch geringeren Wiederverkaufswert sitzen. Aber viele sind auch viel zu wenig kritisch, Nachbar fährt 2 VW, beide mit dem fraglichen Diesel. In einem hat er dieses Plasteteil nachrüsten lassen, den dann verkauft, nur am Meckern, und was macht er? Kauft sich gleich wieder einen Caddy hinterher.
    Ein andere fährt einen 330D BMW, schon 5 mal der Turbolader im Arsch, weil er durch den zugesetzten Partikelfilter zuviel Gegendruck hatte, jedesmal ist ein 1000er weg, aber nur, weil er es alleine macht. Spätestens nach dem 3. Mal hätte ich das Auto abgestossen.

    Ja, den Vergleich CX5 Vs. CRV haben wir in der Bekanntschaft, mal ehrlich, der Mazda sieht von aussen schon kleiner als der Honda aus, und das setzt sich im Inneren fort, noch nicht mal der kleine Hubraum des CRV wird angesprochen, was das Auto ökologischer macht, der Bremsweg warm ist auch wenigstens einen halben Meter besser zum Renault sogar 1,5 Meter, wenn das der Honda geliefert hätte, wäre es wohl ein großes Theater drum gewesen.
    Zum Platzangebot passt auch nicht, ein Test für 3 Personen hinten, welchen der CRV in der Autobild gewonnen hatte. Man merkt schon, wer Werbung im Blatt schaltet.

    Wichtig ist zuallererst, wie ich schon im Benzinerölthread sagte, das genug Öl drinnen ist, und es warm genug ist, bevor der Motor gefordert wird. Im FRV meinte die Telefonistin in der Werkstatt, es müsse wenigstens 0W30 sein. Warscheinlich um den Gewinn zu maximieren. Ich hab im FRV Benziner fast immer Liqui Moly 10W40 eingefüllt. Eine überschlägige Rechnung beim Hondafrühstück mit dem Mechaniker bestätigte dies, diese paar Prozentebruchteile Spritsparen werden durch die höheren Ölkosten wieder ausgeglichen.
    Beim Diesel ist aktuell ein Castrol eingefüllt, das wird wohl aber beim nächsten Wechsel auch ein LM werden.
    Im Integra habe ich zeitweilig sogar 10W60 gefahren, bis ich einen zusätzlichen Ölkühler verbaut habe, hat das auf, speziell beim Slalom oder der Rennstrecke, jede Menge Kosten für´s Ölnachfüllen gespart. Mit 10W40 war das Prozedre immer gleich, morgens losfahren, vorher Ölstand checken, bei der Ankunft am Ort der Aktivität wurde dann noch mal was nachgefüllt, um den Ölstand in Richtung Maximum zu bringen. Den Stab hab ich dabei nicht gezogen, eben auf der Basis des morgendlichen Checks mal 500ml nachgekippt. Bei Öltemperaturen über 130 Grad war das auch zwingend nötig. Mit dem Ölkühler waren die Temperaturen dann auch erträglicher, bei etwa 110 bis 120 Grad.