Wobei essen und trinken im Auto aus anderen Gründen als Krümelei und Kleckerei nicht anzuraten ist. Das kann gefährlich sein. Bei mir gibt's während der Fahrt nix. Dafür sind die Pausen da.
Beiträge von HondaFan
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Es ist sicherlich nützlich, solange es auch zuverlässig funktioniert und man nicht jedes Mal schweißgebadet in Panik verfällt, ob sie denn nun korrekt ihren Dienst tun wird oder halt nicht. Die Zuverlässigkeit ist sicherlich das A und O, da das "natürliche" Einsatzgebiet selbsterklärend der (Groß-) Stadtdschungel ist und so häufig an Ampelkreuzungen oder beim Schlangestehen eingesetzt wird. Ein Versagen hat sofort und unmittelbar Peinlichkeitspotenzial, verhindert den fließenden Verkehr und führt zur berechtigten Verägerung der Nachfolgenden.
Was das Einsparpotenzial, bezogen auf den Kraftstoff, betrifft ist dieser sicherlich für den Einzelnen zu vernachlässigen und in der Gesamtbilanz ggf. sogar negativ. Ich denke aber, wie bei so vielen Dingen: "every little helps". Ein abgeschalteter Motor verbraucht nun mal auch kein Kraftstoff. Hier sei aber auch gesagt, dass eine gewisse Verzögerung beim Schalten in den "Schlafmodus" sicherlich vorteilhafter für Mensch und Technik wäre. Ich habe es vielfach erlebt, dass das Fahrzeug just in dem Moment abschaltete, als sich der Verkehr gerade wieder in Bewegung setzt. Dass hier die Elektronik mal irritiert sein kann, ist leicht vorstellbar. Auch sollte ein gewisse minimale Abschaltdauer vorausschauend eingehalten werden ebenso wie eine maximale Abschalthäufigkeit in einem gewissen Zeitfenster bzw. Strecke, damit sich o.g. Bilanz verbessert. Hier würde sich ein hoher Vernetzungsgrad von Fahrzeugen untereinander und zur Infrastruktur (Verkehrsleiteinrichtungen, -technik) sowie den allgemeinen Verkehrsdaten (Staus oder andere Störungen) etc. sicherlich auszahlen. Aber das ist erst einmal noch Zukunftsmusik und nicht vorrangig für eine SS Automatik konzipiert.
In Bezug auf die Verträglichkeit der Technik gerade mit dem Dieselmotor erklärt sich mir noch nicht so ganz. Hier insbesondere die Abschaltung des Motors bei noch semi-warmen Motoren, da diese so länger brauchen, um auf Betriebstemperatur zu kommen und damit der Materialverschleiß insbesondere am Motor sich erhöht. Hier scheint mir eine sensorische Bedingung (neben Klimaanlage, Ladezzustand der Batterie, Handbremse, Lenkbewegungen etc.) zu fehlen, nämlich die optimale Betriebstemperatur des Motors.
Vielleicht hängt ja das eine oder andere DPF Problem ja auch damit zusammen?!
Aber ich habe es doch als Fahrer "im Fuß", ob Start-/Stop schaltet oder nicht. Und ich kenne doch etwa die Bedingungen auf meinen täglichen Wegen. Heißt: wenn ich an eine bestimmte rote Ampel heranfahre die ich täglich passiere und sehe, welche andere Richtung gerade fährt - dann weiß ich etwa wann meine Richtung grün erhält. Und kann meine Start-/Stop entsprechend beeinflussen.
Das Vernetzte Auto ist im Moment schwer im Kommen - leider. Ich will das nicht haben. Für mich überwiegen bei dem Austausch der Daten die potentiellen Nachteile über die Vorteile.
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Diese verdammten SS-Automatiken sind nicht für die Käufer/Fahrer ersonnen und gebaut, sondern einzig und alleine für den Hersteller/Importeur, um den theoretischen Norm-Verbrauchswert (und damit den CO2-Wert, der sich daraus errechnet) auf dem Papier zu senken, weil für dessen Prüfstand-Messung Stadtzyklus völlig überrepräsentiert ist und dieser natürlich viele Ampelstopps beinhaltet. Würde dabei der Motor im Leerlauf tuckern, so würde dies den Normverbrauch heben.
Dieses Schwindelpaket fällt für mich in dieselbe Kategore wie auf dem Prüfstand nahzu leere Tanks, Magermodells als Fahrerdummies, abgeklebte Lufteinlässe, schmalste Reifen, demontierte Außenspiegel und maipulierte Motorensoftware... - nur dass die SS-Automatik im Gegensatz zu den anderen Schwindelfeatures im Alltagsbetrieb wahnsinnig nervt!

Spätestens dann, wenn der überbeanspruchte Anlasser über den Jordan gegangen ist...

Ich gebe Dir Recht, in erster Linie ist die Start-/Stop wohl genau für den von Dir beschriebenen Zweck entwickelt worden. Aber ich genieße es auch, dass ich vibrationsfreie Ruhe im Auto habe. Und man muss auch an der Ampel kein Hindernis sein - man muss eben wissen, wie und wann die Start-/Stop schaltet und sich drauf einstellen.
Mein erstes Auto mit Start-/Stop war übrigens aus Bj 2004, den habe ich 2009 mit knapp 160000 km verkauft - da funktionierte die Start-/Stop noch anstandslos.
Ich sehe für mich keinen Grund, gegen dieses Ausstattungsdetail zu sein.
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Nun, dann kann man ja nahezu jede Anschaffung in Frage stellen - muss es die Jeans für 189€ sein, dafür bekomme ich im Discounter 10 Stück. Muss es der Wohnzimmerschrak sein für 6000€, dafür kann ich beim Roller mehrere haben. Muss es der TV sein für 1599€, der für 249€ zeigt mir die Nachrichten ebenso. Manche Dinge will man der eigenen Verwöhnung eben haben.
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Hallo,
da mein CR-V mittlerweile über 22.000 km auf dem Tacho hat, habe ich heute mir die Gedanken über den Zündkerzen gemacht (früher wegen LPG alle 15 tkm gewechselt) und eine ausgebaut. Zum meinen Erstaunen hat mein Honda nicht die "billigen" 5 € Kerzen, sondern die "teueren" Irridium.
Eingebaut waren die NGK IR (DILZKR7B-11GS)und genau so ist das schon seit Jahren - bitte bitte keine billigen Bosch reinschrauben. Wie Dreffi schon sagt, sind die erst bei der 100000/120000 (Must Du mal sehen bei Dir) zu wechseln.
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Ich habe da so eine Idee in Sachen Lieferfrist ...
Das komplette 9AT wird wohl eher nicht "auf Halde" für die Ersatzteilhaltung produziert. Ich denke mal, dass dafür zu wenig Nachfrage besteht (immerhin sind die Fahrzeuge mit diesem Getriebe noch nicht so alt), und es ist eben ein relativ großes/schweres Teil, was man nicht einfach päckchenweise im Regal stapelt. Wenn jetzt also ein solcher Fall eintritt und der Hersteller unbedingt das alte Getriebe haben will, stellen sich in meiner Idee 2 Möglichkeiten:
1.) wenn es in der Produktionsplanung passt, wird ein Getriebe umgeleitet. Kann eben dauern.
2.) der Hersteller stellt zur schnelleren Lieferung kurzfristig ein Fahrzeug in der Produktplanung um auf MT (am besten eines, das Honda-intern bestellt wurde), das AT kommt zum HHZu den namhaften Dt Herstellern kann ich nur fragen - sind die denn immer problemfrei in Sachen AT-Getriebe? Ich glaube nicht ...
Und zur "Stange Geld" welches die Autos kosten muss man halt eben leider sagen, dass man sich mit einem CRV eher am unteren Ende der Automobilen Welt tummelt. Nachbars popeliger Diesel-Golf war schon teurer als unser CRV Lifestyle.
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Ok, ich liege jetzt nicht so oft unterm Auto. Aber mein Accord aus Japan hatte auch Dinge, die ich am CRV oder Civic eben nicht erlebt habe (Rost Schiebedach, abfliegende Seitenleisten Frontscheibe, reihenweise defekte Lautsprecher, ...). Und die FRV aus Japan sind in Sachen Rost zB nicht so besonders, und die CRZ haben mitunter auch lästige Probleme. Der Standort allein sagt mMn noch nichts aus. Und dafür, dass sie aus UK kommen, sind EP/EU/FK-Civic und die diversen Generationen CRV doch sehr haltbar, zuverlässig und zäh. So schlecht kann es also nicht sein mit der Produktion.
Zum AT: vom Schaltverhalten her finde ich die 9AT auch klasse, keine Frage. Aber mit einer besonderen Qualität verbinde ich den Hersteller ZF nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass mir ein ZF-Werker schon so einiges über die Probleme und Mängel berichtet hat. Die 5AT kenne ich nun seit einigen Jahren aus verschiedenen Autos - sie schluckt natürlich Leistung und etwas Sprit, aber sie schaltet sanft und komfortabel sowie praxisgerecht. Und ich hatte selbst noch keine Probleme damit und habe auch noch von keinen gehört.
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Update zum Schadensfall: die aufnehmende Werkstatt hat von Honda NICHT die Freigabe für ein versuchsweises Auffüllen des Getriebes zur weiteren Fehlersuche erhalten, sondern klar den Auftrag das Getriebe komplett zu wechseln.
Da ZF eigentlich auch als zuverlässiger und qualitativ hochwertiger Hersteller bekannt ist, bin ich schon ein wenig schockiert.
Manchmal frage ich mich, ob es doch (wie schon häufiger in unterschiedlichen Foren und Diskussionsrunden vermutet) vielleicht am Produktionsstandort liegen könnte, das diverse Qualitätsmengel auftreten, da unsere CRVs ja aus UK kommen. Eigentlich dürfte das nicht so sein, aber ...Es erscheint mir logisch, dass Honda das Getriebe haben will. Allein um zuverlässig mit dem Zulieferer zu klären, was zum Schaden geführt hat und wie das künftig vermieden werden kann.
Ich war schockiert, als es hiess dass ein ZF-Getriebe rein kommt. Bei mir besteht da nämlich nicht die Verbindung zu "qualitativ hochwertig", sondern zu "tendenziell anfällig". Ich bin überzeugt davon, jeder olle 5-Gang-Automat von Honda hält länger als das 9-Gang von ZF. Das soll ja allein knapp 30kg leichter sein als die alte Automatik (?)
Und wo der CRV insgesamt montiert wird, dürfte auf das Qualitätsniveau des Zulieferteils keinen Einfluss haben. Zumal ich aus meiner Erfahrung die Hetze gegen UK-Produktion nie verstanden habe.
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Ich habe mal einen polnischen CRV mit Schiebedach gesehen.
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Das betrifft meiner Kenntnis nach doch nur Benziner mit Direkteinspritzung (?)