Beiträge von HeinzG

    So, nach nun ca. einem Monat und rund 2600 gefahrenen km der nächste Zwischenbericht!


    Es war absolut richtig, das Fahrzeug mit dieser Automatik zu kaufen. Sie ist eine wahre Wohltat. Ich gebe zu, ich bin eher ein Cruiser als ein sportlicher Fahrer (dann hätte ich auch keinen SUV), aber das Zusammenspiel der Automatik mit der Maschine ist einfach superb. Ich habe den Eindruck, in jeder Situation mehr als genug Kraft zu haben, die AT schaltet überaus sanft, sie schaltet sinnvoll zurück,,, und btw: 160 mit knapp 2400 U/min - das bekommt dem Motor sicherlich nicht schlecht. Ich stelle fest, dass ich nicht mehr meinen geliebten W124 vermisse, der damals auch eine AT besaß und ebensolche Souveränität ausstrahlte.


    Nun zum viel diskutierten Thema Downsizing/Hubraum. Bei kleineren Motoren stört mich am ehesten das eher angestrengte Geräuschniveau. Doch ist in diesem Auto wirklich eine 1,6l Maschine eingebaut? Im Auto hört und fühlt sich (klar, Biturbo!) die Maschine viel größer an, als sie ist. Und übrigens: Das Geräuschniveau bei 160km/h ist auch überraschend niedrig, das Fahrgefühl sehr gelassen.
    Was weiter für den Motor spricht, ist in jedem Fall auch der Verbrauch. Die letzte Tankladung (765km) mit errechneten (und angezeigten) 6,6l im DS. Das ist in Anbetracht des Gewichtes, des Klotzes und der AT ein toller Wert. Ich habe nun viermal getankt, jedes Mal ging der Verbrauch weiter runter, der Wagen fährt sich gerade ein. Im Gesamtschnitt liegt er nun bei 6,9l, Tendenz sinkend.


    Gelassenheit ist auch ein Attribut, das der CRV beim Fahren vermittelt.


    In Italien war mein Hyundai i40 ein Exot (2 andere auf 3000km gesehen). Drei Italiener auf einem Marktplatz in der Toskana standen drum herum, nickten anerkennend und meinten: Bella macchina! Haha. Aber dass mir dies beim einem Italiener hier auch in Deutschland mit einem Honda passiert, hätte ich nicht gedacht. Gestern vor der Pizzeria...er ging um den Wagen, wir kamen ins Gespräch, er deutete fragend auf den AT-Wählheber, ich erklärte ihn, er staunte und ich sagte 9 Gänge. Er fragte verduzt nach. 9? Si, nove! In der Pizzeria bekam ich mit, wie er es den Kollegen erzählte, ungäubiges Staunen, Zweifel, Anerkennung. 9 Gänge. Bella macchina. Toll. What a car! ;-)))


    Sehr zufrieden mit der Sitzposition und den Ledersitzen bislang. Das Panoramadach ist bei schlechtem Wetter eine tolle Innenraumvergrößerung. (Nur den Brillenhalter für meine Sonnenbrille vermisse ich heftig!). Das Lederlenkrad ist wirklich zu hart, naja, Gewöhnungssache. Die Sitzheizungsschalter sind absolut blöde (meine Partnerin benutzt sie auch im Frühjahr zeitweise, ich bemerke das nicht und fahre zwei Tage mit warmem Beifahrersitz, wie dumm!). Rückwärtsfahren mit dem Bildschirm topp.


    Überhaupt das Navi, gut im Navigieren und schnell einzustellen, aber zu wenig einzustellen (zB keine GPS-Geschwindigkeit), da sollte man sich mal ein China RNS ansehen!!! Navigation inklusive Stauumfahrung und Warnung problemlos. Empfand ich den Klang der Anlage zunächst als nicht so toll (speziell im Bassbereich), differenziere ich das nun. Die Anlage besitzt eine deutliche Mitten- und Höhenausrichtung; hört man Hörbücher oder klassische Musik, ist man über die Qualität überrascht; bei Rock könnte mehr Druck kommen. Das Androidsystem funktionierte bislang zuverlässig, das Auswählen der Hintergrundskins ist nett. Radioempfang ist super, sogar DAB geht bei mir im holländischen Grenzraum. Bislang keine Klagen. Nun, nur das nervige Anfangsgetippe (okay) gehört wegprogrammiert.


    Immer noch toll finde ich die Idee mit den zwei Displays. Das finde ich gut gelöst, zumal das obere Display sich auch tadelloser ablesen lässt bei Sonnenschein. An die Bedienung des zentralen Borcomputers habe ich mich nun gewöhnt, ich würde das aber anders programmieren.


    Zuverlässig arbeitet die Fernlichtautomatik. Das Fernlicht finde ich auch nicht so schlecht, wie andere hier sagen. Sehr früh schaltet der Honda das Licht ein, als einer der ersten Wagen im Umfeld. Morgens finde ich es schon hell genug, mein Honda nicht. Auch der Kollisionsassistent arbeitet zuverlässig, wie ich an der Schranke meines Golfclubs erfahren durfte, die ich forscher unterfahren wollte als er. Er hatte wohl die hochfahrende Schranke vor der Kamera und sagte stopp. Weiß nun Bescheid, dass das System arbeitet! ;)


    Nachteilig finde ich immer noch die zu wenigen Ablagen. Mir fehlt in der Mitte vorne eine (statt der Becherhalter bzw. dort verschließbar) und im Kofferraum fehlen Fächer. Da liegt alles unter dem Gepäck oder dem Golfbag auf dem Reserverad. Das Netzlein an der Seite ist naja. Da werde ich noch ein wenig kreativ werden müssen.


    Mies ist der Kleinwagentank. Reserve auf 15 Restkilometer herunter gefahren und und 50l getankt. Das ist Schwachsinn. Ich will meinen Tank und die Restreichweite ausnutzen. Das kann Hyundai besser!


    Die Econ-Taste habe ich abgestellt mit Beginn des warmen Wetters; ich will nicht konstant in meiner Atemluft sitzen, das ist falsch entwickelt. Wenn es einen Zusammenhang mit dem Verbrauch gibt, dann den: Seit dem Abschalten sinkt der Verbrauch!


    Die Innenraumbeleuchtung habe ich gegen LED-Lampen von Osram ausgetauscht, da ich das weiße Licht mehr mag. Auf die Stoßstange hinten habe ich eine bei ebay für 29 Euro inkl. Versand als passend angebotetene Stahl/Chrom-Leiste geklebt, die wirklich edel und werksgetreu aussieht und natürlich auch schützt.


    Alles in allem: Das Auto gefällt uns immer besser, wir lieben die Fahrten mit ihm und bereuen den Kauf keineswegs. Wir freuen und auf unseren Frankreich Urlaub! Danach wird es den nächsten Zwischenbericht geben.

    Guter Tipp!
    War ich noch gar nicht drauf gekommen!


    Aber im Ernst: auf den tempolimitierten Autobahnen im Ausland stehen manchmal Blitzer in Bereichen, die eine geringere Geschwindigkeit erlauben; eine Warnung erinnert dann auch daran, das Temp zu reduzieren. Ich fahre nicht schneller mit einer Radarwarneranzeige, sondern eher tempoangepasster...

    Meines Wissens ist das nicht nur in Deutschland verboten, in Navigationssystemen vor Blitzanlagen zu warnen. Bei fest eingebauten System wirst du das nicht finden. In den NL wird das sogar richtig teuer, wenn es eingebaut ist. Abhilfe schafft hier eine Blitzer-App.

    Also: Meine Reserveleuchte ging bei Restreichweite 53km an.
    Bei Restreichweite 35km habe ich getankt, 49,9l gingen in den Tank.
    Mein Verbrauch betrug lt Bord PC 7,0l.
    Demnach müsste noch ein Mindestrest von 8l im Tank gewesen sein, der sicherlich noch mindestens 100km Fahren ermöglicht hätte.


    Also, die kurzen Tankintervalle sind für mich eine Umstellung, meine letzten Diesel fuhren alle mehrere 100km weiter, und wenn man weiß, dass man 1200km weit fahren kann, ist das schon was anderes. Tanken ist lästig.


    Ein 80l Tank wäre schon was...

    Ausstattung: Executive wg Heckklappe und Sitzmemory.


    Sitzposition ist mit Schlüsselnummer identisch. Schlüssel 1 gleich Memory 1.
    Spiegel wird nicht gespeichert.


    Keine automatische Verriegelung ab Werk.


    Die Spiegel klappen ein, wenn man außen die Taste zweimal drückt.


    Keyless bedeutet, dass kein Schlüssel eingesteckt werden muss. Zum Öffnen den Türgriff berühren, zum Abschließen den Türknopf/Taster ein oder zweimal drücken. Bei Anwesenheit des Keys im Auto Startknopf in Funktion. Kein automatisches Abschließen oder Öffnen. Mit der FB kannst du auch die Fenster öffnen oder schließen durch längeres oder zweimaliges Drücken.


    Die Assistenten fehlen dann; Fernlichtassistent und Stadtkollisionsassistent sind aber an Bord.


    Heckklappe geht nicht mit Fuß, erst ab Winter mit dem Nachfolger.

    Zu pauschal.
    Rolls Royce?
    Bentley?
    Aston Martin?
    MacLaren?


    Klar gibt es Unterschiede in der menschlichen Motivation. Aber die Japaner sind doch so emsig und gründlich...wo ist da ihre Endkontrolle?
    Mein neuer CRV scheint jedenfalls am Ende der Produktionszeit gut verarbeitet zu sein, hoffen wir, dass es so bleibt...

    Ich finde den Artikel nicht zu oberflächlich, sondern in weiten Teilen durchaus plausibel argumentiert.
    Der Grundstreit Diesel-Benziner wird in vielen Bereichen zu emotional geführt.
    Fakt ist: Der moderne Diesel ist im Verbrauch nicht zu schlagen, speziell im Landstraßenbereich. Auf der Autobahn ist der Unterschied immer noch da.
    CO2 ist zwar auch in der Atmosphäre mit einem kleinen Volumenanteil vorhanden, hat aber über dem natürlich Maß hinaus eklatante Auswirkungen auf die Erwärmung derselben (Methan ist durchaus schlimmer noch); da wir aber eine Klimaveränderung nicht wirklich wahrnehmen können (außer bei Gletschern etc., defintiv nicht beim Wetter), nehmen wir das Problem als nicht so wichtig wahr. Es ist aber eines der massivsten Problem der Menschheit und zählt laut einer Oxfordstudie zu den möglichen anthropogenen Ursachen eines Untergangs der Menschheit...was wir aber nicht mehr erleben werden. Für mich ist daher ein CO2 mildes Auto die oberste Priorität.


    Von daher wäre sogar ein Tempolimit mit extrem hohen Strafen (wie in Frankreich, wo man ganz entspannt 130 fährt auf der AB) durchaus vertretbar.


    Stickoxide sind Gifte, deren Wirkung allerdings von der Wissenschaft in Bezug auf den Grenzwert durchaus umstritten ist. Der existierende Grenzwert in den Städten erscheint willkürlich und wissenschaftlich nicht gesichert. Doch es exisitieren in D Kräfte, die die NOX-Diskussion dazu nutzen, den Diesel abzuschießen. Und ist das geschehen, liebe Benzinerfahrer, wird neu geladen, da könnt ihr sicher sein!


    Thema Hybrid: Der versagt sofort, wenn er auf Langstrecke bewegt wird; eine Kollegin fuhr einen Auris Hybrid, der Weg zur Arbeit war zu lang, der Verbrauch im Eimer. Da müsste optimiert werden...


    Meines Erachtens kann eine großflächige Umstellung des Individualverkehrs auf andere Antriebe nur als Zweites durchgeführt werden. Der erste Schritt ist eine völlig neue und andersartige Energieerzeugung, um Strom (auch für Wasserstoff für Brennstoffzellen) herzustellen.

    So, nun auch von mir ein Kommentar dazu!


    Ich habe mir gerade den CR-V als Diesel gekauft. Aus Überzeugung!
    Ich fahre Diesel aus Überzeugung, wegen des Drehmoments und der Kraft in niedrigen Drehzahlbereichen, wegen des Verbrauchs und wegen der Gesamt CO2-Bilanz. Ich mag den sonoren Ton, die Souveränität. Ich brauche keine Drehzahlen! Geschmacksache!


    Für mich, wohne eher ländlich, ist das Thema CO2 in letzter Zeit völlig vernachlässigt worden, da kommt bei großen Fahrzeugen kein Motorenkonzept an den Diesel heran, wenn man nicht den Strom für das Auto selbst herstellt; aber da ist ja noch die Herstellungsbelastung eines Stromfahrzeugs (Batterien...)
    Ein Benziner in einem schweren SUV, nun ja, da mach ich mir keine Illusionen, da ist nicht mit kleinen Verbräuchen zu rechnen, der Unterschied zum Diesel wird groß sein; kostenbereinigt bei Laufleistung dann sowieso.


    Kommen wir zu den Feinstaub- und NOX-Belastungen. Hier sind Zahlen im Umlauf, die ich mit großer Skepsis betrachte. Da gibt es namhafte Wissenschaftler, die protestieren. Klar, dass die Städte relativ belastet sind, was aber tun? Nach einem Dieselverbot, werden definitiv die Benziner dran sein, die zudem auch jede Menge Feinstaub produzieren. Als einzige Möglichkeit sehe ich ein generelles Verkehrsverbot in Städten für alle Verbrennungsfahrzeuge. Aber wollen wir das? Wollen die Stadtbewohner selbst das? Zweifel.


    Wir fahren häufiger nach Düsseldorf. Dürfen wir das nicht mehr, werden wir nicht mehr fahren. That's the way. Alternativ nehmen wir die Flavia meiner Partnerin, die mit ihrem 170PS, als 2,4l Benziner im Stadtverkehr gut 11 Liter brauchen wird und fahren darf. Das ist doch gut für die Stadt, oder?


    Ich war gerade in Italien und sprach mit Einheimischen über das Dieselproblem. Sie haben von Deutschland gehört und schütteln den Kopf über uns. Aber es liegt meines Erachtens nicht ausschließlich an der Politik (die sich bevormunden lässt), sondern an unserer deutschen Eigenart, extrem zu problematisieren. Speziell die Medien blubbern oft undurchdacht die Bulletins dieses seltsamen Unwelthilfevereins aus und machen sich damit zum Handlanger einer autofeindlichen Klientel. Denn es geht gar nicht um den Diesel. Es geht um das Auto! Das Auto als Inkarnation des Umweltschmutzes soll weg. Und ich verwahre mich davor, dem nachzugeben. Ich fahre einen Diesel, weil ich es will und ich es tun werde. Ich versuche, die Umwelt möglichst wenig zu belasten.


    Die Reaktionen auf meinen Dieselkauf waren interessant. Einige verständnislos (Kollegen, die in der Stadt wohnen, kauften bereits einen "sauberen" Benziner). Andere berichteten, dass sie viele kennen, die gerade jetzt einen Diesel kauf(t)en. Genau so muss es sein!


    Und ich bleibe dabei: Es gibt in dieser Fahrzeugklasse kein CO2-sinnvolleres Auto.


    Ach und übrigens: Nach dem Dieselverbot sollte es dringend ein Flugverbot (mieseste Ökobilanz überhaupt) und Rauchverbot (extrem viele Todesfälle!) und danach noch ein Alkoholverbot (extrem viele Todesfälle) geben. Alles gehört verboten! Basta!


    Und ein unabhängiger Wissenschaftler hat nach der Bekanntgabe der vermeintlichen Todeszahlen durch Stickoxide ganz plausibel vorgerechnet, dass Raucher (die immer eine extrem hohe Stickoxidbelastung haben!!!) definitiv schon bei ganz geringen Dosen sterben müssten, wäre diese Modellrechnung richtig. Tun sie aber nicht!

    naja, hatte bei den früheren Autos das Speedpolish A1 verwendet, Auftragen mit dem mitgelieferten Schwamm, auftrocknen lassen, mit einem soften Frotteetuch abwischen...


    bislang sahen die Lacke danach topp aus, kleinere Kratzer waren futsch, der Wagen hatte einen Wachsüberzug...


    ich fand das immer toll, vor allem war es schnell gemacht, effektiv, auch kleinere Feuchtenester (unter Leisten etc.) waren kein Problem...


    aber wenn ich das hier so lese...


    Kunststoffteile habe ich immer mit Armor All behandelt, da kenne ich nichts Besseres


    Nach einer Lederpflege suche ich noch...