Beiträge von HeinzG

    Was für ein geiles Fahren...
    Sorry für diesen anfänglichen Ausbruch.
    Nachdem ich zufrieden den CRV BiTurbo 2 Jahre gefahren bin und auch immer wieder zwischendurch Erfahrungsberichte mir dem Wagen von mir gegeben habe, nun aber zum Hybrid gewechselt bin (dank eines guten Angebots und meiner emotionalen Kaufbereitschaft, seien wir mal ehrlich), möchte ich nun auch über den CRV Hybrid berichten.


    Mein Wagen ist ein 2WD Lifestyle in Modern Steel. Ich habe hin und her überlegt, ob ich den "Abstieg" vom Exe auf den Lifestyle wahrnehmen möchte. Ich würde halt elektrische Heckklappe, el. Fahrersitz, AWD, 100l Kofferraum, ein Reserverad und das Sonnendach abgeben. Aber AWD brauche ich im Grunde nicht (war halt dabei), den elektrischen Fahrersitz habe ich äußerst selten verwendet und die Heckklappe bereitete mir trotz des netten Komforts auch schon mal Kopfschmerzen (wegen des Schlüssels in der Hose). Das Panoramadach werde ich vermissen. Aber auf der Habenseite des Hybrid stehen das (für mich stimmigere) Design (Auswulstungen an der Seite, Haubengestaltung am Rand, vor allem die gelungene Heckgestaltung, Lampendesign, Innenraumdesign), die Hybridtechnik (mit dem leisen und elektrischen Fahrgefühl), die Sensing Nettigkeiten mit ACC, Kollisionsassistent.LKAS und Verkehrszeichenerkenung, das LED-Licht, modernere Einbindung des Smartphones, besseres Leder auf den Sitzen. Entscheidung gefallen. Obwohl mir das Schwarz etwas besser gefallen hat...und das Panoramadach


    Nun, nach 55km heutigen ersten Kilometern (nach Innenraumdesinfektion), die ersten Eindrücke.
    Ein auch auf den zweiten Eindruck seeeehr sparsames Auto. Heute getankt, insgesamt in unserem Landkreis (Orte und Landstraße) 5,2l gebraucht, nicht in einer Etappe gefahren. Es sieht so aus, als könne der Wagen mühelos unter 6 Liter gefahren werden. Ich hatte sogar eine 3,6l Etappe dabei. Das ist krass für ein Auto dieser Größe. Er scheint deutlich sparsamer als der Biturbo zu sein (bei gleichen Strecken geringerer Verbrauch).
    Das Fahrgefühl ist grandios. Der Hybrid lädt ein zum weichen Gleiten und laufen lassen, er ist überaus leise und damit meine ich richtig leise, teilweise lautlos, man hört nur das Laufgeräusch der Reifen und dieses spacige Raumschiffgeräusch im Hintergrund, das Fußgänger warnen soll (so spacig, dass es wieder cool ist, aber auch bei Fahrtantritt deaktivierbar). Allerdings nicht auf der AB gefahren. Keine Schaltvorgänge vorhanden, kein merklicher Übergang zwischen EV, Hybrid und Verbrennungsmotor, direktere und leichtere Lenkung als beim IVer (mit einem erheblich angenehmeren Lenkrad), direktere und deutlicher zupackende Bremse. Viel satteres Abfedern auf Unebenheiten und komfortablere Federung. Die Sitze sind bequemer als beim IVer und das Leder ist wirklich dicker und spürbar hochwertiger. Der haptische Eindruck des Wagens ist sehr überzeugend. Die coronafreien Mitfahrer lobten unisono das hochwertig wirkende Ambiente (war beim IVer nicht so) und - jetzt kommt es - den Ledergeruch (eines Oberklassewagens, grins)...
    Die Ablagemöglichkeiten im Innenraum sind gewachsen und wurden direkt von mir mit passenden Silikoneinlegern (danke ans Forum) ausgelegt. Nur der Kofferraum ist nicht nur kleiner (aber breiter), sondern hat auch den Nachteil der fehlenden Unterbringungsmöglichkeiten für Kleinzeug. Allerdings hat der Wagen einen Bordwagenheber, weswegen, erschließt sich mir nicht, denn er hat kein Reserverad, sondern ein Pannenkit, vielleicht nutze ich diesen Raum als Kleinkramunterbringungsfach.
    Viele Kleinigkeiten sind besser gelöst. LED Licht an der Decke, nun zwei hinten, (nur nicht im Kofferraum, direkt meine Osram LEDs eingebaut, dafür gibt es da nun zwei, an den Seiten), LEDs für Kennzeichen, für alle Blinker und natürlich fürs normale Licht...und ja, das ist eine deutliche Verbesserung zum Xenonlicht des Vorgängers, weiß, hell und ein sehr überzeugendes Fernlicht mit gleicher rücksichtsloser Automatik; einzig ein deutlich abgegrenzter Dunkelraum vor der Motorhaube irritiert auf den ersten Kilometern, ist aber Gewöhnungssache. Beleuchtung des Handschuhfachs, (LED-)Beleuchtung im Mitteltunnelfach. Alles gut. Verschließen der Tür (die nun satter ins Schloss fällt): nun ein Sensor außen oben und kein Druckknopf mehr, besser.
    Das Frontdisplay ist informativ aber auch nicht ganz so übersichtlich. Da braucht es etwas Gewöhnung. Die Verkehrszeichenerkennung scheint gut zu funktionieren, die Anzeigen sind übersichtlich. Es fehlen: Motortemperatur und Drehzahl. Damit wird ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass der 2l Benziner einer hintergeordnete Rolle spielt. Tut er auch (akustisch). Bei 16 Grad Außentemperatur startet er mit, läuft leise konstant mit, damit die Klimaanlage gespeist wird. That's it. Erst wenn man wild Gas gibt, wird er wohl präsenter...wilde Autofahrer und Motorsportler lassen die Finger vom Hybrid. Der ist für Cruiser und technikaffine Fahrer.
    Das Navi, ich habe gedacht, jo, keine Umstellung, wirkt auf den ersten Eindruck ein wenig umständlicher (Einspeichern von Favoriten, Sprachsteuerung funktionierte nicht auf Anhieb), aber ich habe mich noch nicht navigieren lassen durchs Land; da werde ich noch gesondert berichten. Viele Einstellungen fürs Auto werden nun über das Navidisplay gemacht, vor allem die individuellen Einstellungen, die ich erst lange im Zentraldisplay versucht habe einzustellen...aber vergeblich. Da erwarte ich aber solide Navigationskunst, mehr nicht.
    Die Audioanlage. USB-Stick erkannt. Klang sehr gut, etwas besser als im IVer (den ich aber auch nicht schlecht fand, wie in meinen Berichten zu lesen ist); Wiedergabe via Bluetooth problemlos, mein LG G8 ThinQ wurde problemlos eingebunden, Telefonbuch usw integriert. Ach, der Autoklingelton ist nun angenehmer. Das Display selbst ist reaktiver. Und ja, der Lautstärkedrehknopf ist eine wahre Wohltat. Prima finde ich, dass die BC-Infoseite nach dem Starten nun wieder erscheint und nicht wieder extra aufgerufen werden muss. Dumm bleibt die Bestätigungsabfrage zu Beginn.
    Ich freue mich auf die nächste Fahrt...

    Habe auch die amerikanischen Videos gesehen und bin zur Entscheidung gekommen, dass mir dieses FL nicht besser gefällt. Das Schwarze in der Front gefällt mir weniger wie die Frontschürzenausbuchtung. Und innen tut sich nix. Die Amis haben mE auch andere Sitze...

    Reihe mich mal in den Wartesaal ein.
    Habe einen verfügbaren Hybrid Lifesyle in Modern Steel gekauft.
    Vorführführwagen, der knapp einen Monat alt ist.
    Das Angebot für meinen Exe war für mich überzeugend genug.
    Werde zwar auf einige Dinge verzichten (Sonnendach, El. Heckklappe, El. Fahrersitz mit Memory), 100l Kofferraumvolumen und Reserverad und das Schwarz...
    Aber ich gewinne ein leises Auto, bessere Sitze, LED-Scheinwerfer, Assistenzsysteme und das ein oder Ausstattungsdetail...


    Hätte ihn eigentlich schon am Freitag ausgeliefert bekommen sollen...aber der Corona Virus (GANGELT, KREIS HEINSBERG!) hat unsere Kreisbehörde gelähmt...

    Der 160PS Exe hat vlt. größere Stromansprüche als der 120PS Comfort...die ganzen elektrischen Helferlein brauchen vlt mehr Power. Aber kann es das sein?
    Eventuell kam bei mir hinzu, dass der Wagen einige Monate als TZ herumgestanden hat.
    Das Zwischenladen der Batterie kann es aber doch auch nicht sein bei meiner Fahrleistung von 25000km im Jahr. Zwischenladen riet der Vater meiner Liebsten auch, der einen Kurzstreckentiguandiesel fährt und das machen muss...(neben den vielen anderen Schlamasseln)

    Nee, das ist der 48l Ärger
    Tank 58l. Bei 8l Reserve soll die Tankanzeige eingehen. Hieße, 50l weg. Die geht aber viel eher an. Deshalb hab ich die 48 ein wenig provokativ geschrieben.
    Mit 50l Diesel hätte ich immer rund 765km fahren können, ehe die Reserveleuchte hätte angehen müssen, sie ging aber immer eher an, da der Schwimmer blöd konstruiert ist (da gibt es Umbauten im Forum!).
    Sei's drum. 70l hätte er mindestens haben müssen.

    Ich fahre nicht viel Autobahn. Arbeitsstrecke 22km. Davon allerdings im morgendlichen Berufsverkehr 13km AB, die ich mit 110 gelassen abarbeite. Wohne im Landkreis, fahre sonst überwiegend Landstraße. (Hier ist der Corona-Kreis).
    Wenn längere AB, dann Urlaubsanreise nach Frankreich oder Italien (am Urlaubsort dann überwiegend keine AB), ansonsten höchstens mal Düsseldorf oder Köln, die 40km AB-km entfernt sind.
    Und: Bin tatsächlich ein defensiver AB-Fahrer, ich ahne bereits kommende Tempolimits...
    Würde ich täglich lange AB-Etappen fahren, wäre der Hybrid falsch.


    Fakt ist aber auch, dass mir der Ver sehr gut gefällt, und auch das Fahren mit ihm...war keine Adhoc-Entscheidung.

    Nach 2 Jahren mit dem schönen Exe nun mein Abschlussbericht mit einem weinenden und lachenden Auge. Am Montag wird er ersetzt durch einen Hybrid Lifestyle, ich konnte dem Angebot nicht widerstehen und war nach einer ausführlichen Probefahrt vom Hybrid sehr angetan. Doch mehr über ihn an anderer Stelle.


    Ich bin den Wagen in dknapp 2 Jahren rund 50.000km gefahren. Der Verbrauch war über die gesamte Strecke anfänglich 6,4l und nun 6,7l Diesel auf 100 km. Warum der Verbrauch gegen Ende der Nutzungsrzeit anstieg, bleibt mir ein Rätsel, da ich recht konstante Strecken recht konstant fahre. Der Verbrauch impliziert allerdings einen maßvollen Umgang mit dem Gaspedal. Wäre ich sportlicher gefahren mit höheren AB-Geschwindigkeiten, wäre der Verbrauch nicht zu realisieren gewesen. Das ist wohl der Automatik geschuldet, die sich einen (berechtigten) Komfortzuschlag nahm. Für das Gewicht und den gebotenen Fahrkomfort geht der Verbrauch in Ordnung. Wenn gewollt, stand immer genug Leistung zur Verfügung, immer war das Drehzahlniveau angenehm niedrig, die Schaltvorgänge waren weich, wobei gegen Ende das Getriebe ruckeliger wurde, vor allem beim Schalten in Gang 5 (zuweien heftiger Schlatruck)...ob sich da ein Fehler anbahnte, kann ich nun nicht mehr sagen, es wurde vor der Inspektion von mir bemängelt, die aber nun nicht mehr durchgeführt werden muss. Resüme: Genügend Leistung, viel Komfort, gelungenes AT-Getriebe (mit sehr collem und angenehmen Bedienknauf).


    Das Platzangebot war immer völlig ausreichend, bis zum Schluss sehr gute Raumökonomie, nie was vermisst, Platz im Überfluss.


    Der Komfort des Wagens war auch überzeugend, wenn man mal von kleinen Stößen auf plötzlichen Fahrbahnunebenheiten absieht. Mit den Sommerreifen auf 18 Zoll wirkte das Auto allerdings souveräner als mit den 17 Zöllern auf Winterreifen. Einmal auf Schnee gefahren, das war wirklich souverän, wie auf Schienen. Aber das rechtfertigt eigentlich keinen AWD, weswegen der kommende Hybrid auch keinen mehr hat.


    Die Ausstattung überzeugte.
    Die Ledersitze waren angenehm bequem und auch im heißen provencalischen Sommer nicht schweißtreibend. Das Leder wurde gepflegt (nicht übermäßig), Verschleißerscheinungen waren gering und nur auf dem Fahrersitz am Eingangswulst kann man ganz leicht etwas erkennen, für mich Patina. Allerdings ist das Bessere des Guten Feind...die Sitze im Ver sind besser. Die elektrische Verstellbarkeit war natürlich cool, wurde aber äußerst selten benötigt, da meine Partnerin und ich jeweils in den eigrnen Autos die Piloten sind. Auch auf langen Strecken gab es keine Ermüdungserscheinungen. Sehr praktisch die Variabilität.


    Schlecht ist eher die Kunststoffqualität und die zu große Verwendung harter Kunststoffe. An den unteren Türablagen (da wo das Bein anliegt) kann man erkennen, dass der Kunststoff sich ein wenig abgenutzt und verfärbt hat. Leider sind auch bei einigen anderen Kunststoffteilen Kratzer entstanden. Mies war immer der tw unverkleidete Kofferraum (was beim Hybrid nicht so ist, gut). Auch das dünne Lederlenkrad hat mir nie besonders in der Haptik gefallen, ich bevorzuge einen dickeren Griff. Der variable Becherhalter in der Mittelkonsole wirkte immer ein wenig klapprig. Der klackende Wippschalter der Sitzheizung, die man immer vergisst auszuschalten, war auch nicht elegant...


    Toll war (ich werde es sehr vermissen!) das durchgehende Wintersonnendach, das viele als überflüssig erachten. Es hat im Winter das Auto luftig gemacht und schöne Ausblicke verschafft. Im Sommer habe ich es aber fast immer geschlossen gehalten. (Wir haben auch noch ein Cabrio). Die elektrische Heckklappe erleichterte viel, war aber auch immer ein Sorgenpunkt, da sie sich mit dem Schlüssel öffnen lässt; der ist in der Hosentasche; da klemme ich ihn schon mal ein; da steht plötzlich der Wagen offen da. Brauch ich nicht! Zum Thema abschließen: Der Wagen schloss sich leider nicht beim Anfahren ab, blöd.


    Das Licht war gut, mehr aber auch nicht. Ich hatte einen größeren Sprung vom Halogenprojektionsscheinwerfer zum Xenonlicht erwartet. Es war heller. Angenehm war das LED Kurvenlicht, es hätte aber auch weiter ausleuchten können (der i40 leuchtete weiter). Die Fernlichtautomatik war brachial. Lässt im Ort das FL an. Auto mit schlechtem Halogenlicht haben zudem Pech, da wird nicht abgeblendet...sehr oft musste ich es deaktivieren. Schade fand ich den ansonsten spärlichen Einsatz von LED-Birnen, weshalb ich im Innenraum mit Osram LEDs Abhilfe schuf...aber Rücklichter und Bremslichter waren hell zu gut. Kein Birnenausfall über die Laufzeit. Die Ambientebeleuchtung im Fußraum und unter der Tür (blau) könnte allerdings heller sein. Anfangs störte mich auch die relativ dunkle Beleuchtung der Armaturen, doch ich gewöhnte mich daran (der i40 war einfach moderner und heller ausgeleuchtet). Bei mir wechselte auch das Navi nachts nie in den Nachtmodus...das musste ich immer manuell erledigen. By the way: Tacho verdammt genau!


    Gut war die Dualbildschirmlösung. Oben Infos unten Navigation und Androidkram. So konnte man navigieren und hatte trotzdem im oberen Bildschirm andere Infos zur Verfügung. Leider wirkten die Screens nicht wie aus einem Guss. Das Navi tat das, was es sollte, es navigierte zuverlässig, warnte vor Staus, unaufgeregt und zweckmäßig. Wegweisungen kamen zuverlässig, die Garminoberfläche gefiel mir. Die Updates waren kostenlos aber selten und tw. sehr spät. Das könnte besser gehen. Aber im anderen Wagen haben wir völlig veraltetes Kartenmaterial und kommen auch an. Nervig bis zum Schluss die Warnabfrage...das zentrale Infodisplay konnte viel, war aber bis zum Schluss nicht schlüssig in der Bedienlogik...immerhin befriedigte es den Spieltrieb des Fahrers. Die Rückfahrkamera funktionierte zuverlässig und es gab sinnvolle Umschaltungen und Markierungen; ebenso arbeiteten die Parksensoren. Der Wagen blieb 50.000km völlig beulen- und kratzerfrei! Habe ihn aber auch sorgfältig gewachst.


    Kommen wir zum Klang des Executive Systems. Das wurde von einigen Usern hier im Forum bemängelt. Das kann ich so nicht unterschreiben. Verschiedene Typen von Musik gab das System realitätsnah wieder, was fehlte, war mehr Bassdruck trotz Subwoofer. Hier wird der Punkt sein, wo viele Hörer vermutlich subjektiv das System eher schlecht finden, hängt also sehr vom subjektiven Klangempfinden ab, aber spiele Instrumente, höre auch klassisch, habe ein sehr hochwertiges Lautsprechersystem zu Hause und denke, das beurteilen zu können.
    Störend fand ich eher, dass der Radiotext über Untermenüs geholt werden musste. Die Konnektivität mit allen von mir genutzten Smartphones (aktuell LG G8 ThinQ) funktionierte problemlos, auch alle USB-Sticks arbeiteten. Die Anwesenheit des CD-Player werde ich vermutlich später noch sehr vermissen...


    Die Klimaanlage arbeitete bis zum Ende zuverlässig und gut, schade blieb das Fehlen der Mittenluftausströmerverschlüsse. Auch wäre halbgradiges Einstellen manchmal nett gewesen. Enteisen und Abkühlen, alles logisch, schnell und zuverlässig. Die Sitzheizung arbeitete schnell und wirksam, aber billiger mechanischer Schalter an ungünstiger Stelle.


    Die Econ-Taste bewirkt ein cooles grünes Armaturenambiente...das war es aber auch schon. Die Nachteile überwiegen, kaum messbare (wenn überhaupt) Einsparungen, miese Tempomatbeschleunigung, Klimaanlagennachteile. Überflüssig.


    Startstop habe ich genutzt, hätte ich besser nicht gemacht, die Batterie machte nach 49500km schlapp. Viel zu früh, völlig unakzeptabel. Hängt für mich mit der S-S-Automatik zusammen in Verbindung mit der miesen Vartabatterie...
    Das war aber auch der einzige Mangel und Schadensfall in 50.000km, abgesehen davon, dass ich zweimal Öl nachfüllen musste, was ich bei Hyundai auch nicht kannte, eher von den Peugeot-Dieseln zuvor.


    Der Tank ist zu klein für ein Langstreckenfahrzeug, 20l mehr wären besser, es war ein Abstieg von den 80l des i40 zu den 48l beim CRV, denn wenn die Reserveleuchte angeht und man auf 0km Restreichweite herunterfährt, sind noch rund 8 Liter im Tank. Das passt nicht zum technischen Anspruch eines Honda. Das ist unpräzise. Tanken ist lästig und hält auf.


    Die Werkstattkosten hielten sich im Rahmen und das Personal machte (ebenso wie der junge, faire und fundierte Verkäufer) einen kompetenten Eindruck. Inspektionskosten deutlich niedriger als bei Hyundai.


    Insgesamt hat das Fahrzeug uns zuverlässig und angenehm an unsere Ziele gebracht, es entschleunigte, fuhr souverän und kraftvoll, überzeugte mit seinen Eigenschaften und war ein treuer Begleiter. Auf Kurzstrecken und Langstrecken machte es Spaß. Deswegen wird sein Nachfolge auch wieder ein Honda.


    Wie sein Nachfolger, der Ver Hybrid Lifestyle seine Sache machen wird, werde ich im entprechenden Forum berichten.

    Nun. der 120er ist ja wohl der sparsamste CRV.
    Entscheidend ist aber doch nicht angezeigte Reichweite, sondern der tatsächliche Verbrauch, und der wird sich ja durch den Batteriewechsel nicht verändert haben. Große Reichweite ist toll. Hatte mit meinem i40 immer mehr als 1000km, ehe ich tanken musste...der CRV hat einen Minitank...