Nicht bei amtlichen Rückrufaktionen. Die laufen über das KBA. Da muss jeder betroffene Halter angeschrieben werden.
Heimliche Reparaturen bei den Inspektionen erfolgen bei Nachrüstaktionen. Der VAG-Konzern ist hierfür bekannt. Statt imagefeindliche Rückrufaktionen gibt es häufig nur geheime Nachrüstaktionen.
Bei meinem Skoda Yeti gab es Probleme mit dem elektrischen Wastegate. Das klemmte schon mal, da die Elektronik den E-Motor zu lange ansteuerte und dieser dann die Klappe zu weit aufdrücken wollte.
In der Folge viel der Motor in den Notlauf. Obwohl der Notlauf (extrem verringerte Leistung) plötzlich auftrat und zu sehr gefährlichen Situationen führen konnte (Überholvorgang auf Landstraße, Einfädeln von der Beschleunigungsspur auf die AB, zügiges Einfädeln auf viel befahrener Straße, etc.), wurde keine offizielle Rückrufaktion gestartet. Die betroffenen Fahrzeuge wurden klammheimlich bei einem gewöhnlichen Werkstatttermin umgerüstet, oder auch nicht. So ist es mir passiert. Obwohl ich wegen der plötzlich auftretenden Notläufe noch vor meinem Urlaub bei Skoda war, löschte der Mechaniker nur den Fehlerspeicher und wünschte mir einen schönen Urlaub. Da ich dann auf der Fahrt in den Urlaub liegen geblieben bin, suchte ich im Urlaubsort (Korsika) eine Skoda Werkstatt auf. Dort konnte ich im Computer sehen, dass die Umrüstung für mein Auto schon seit Monaten gefordert wurde.
Beiträge von msbot
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Normal ist das nicht, aber beim CR-V auch nicht unüblich. Meine Manschette sind auch eingerissen. Ich lasse sie nicht austauschen. Die Kosten hierfür stehen in keinem Verhältnis zu dem gewonnenen Schutzeffekt. Die Manschetten sollen Schmutz von den Dämpferstangen fern halten, um die Simmeringe zu schonen.
Bei kaputten Manschetten könnten theoretisch die Simmeringe schneller verschleißen. Es gibt jedoch nicht wenige Stoßdämpfer, die solche Schutzmanschetten gar nicht haben; und die halten auch.
Übrigens, mein Auto hat trotz gerissener Manschetten vorne im Dezember die HU ohne Mängel bestanden. -
Zum Thema Ventile einstellen sagte der Meister: Kann man machen, muss man aber nicht. Solange die nicht klappern und klingeln..., wir hatten Hondas die haben bei 280.000 km geruckelt und liefen schlecht, da haben wir dann eingestellt.....Seltsame Meinung des Meisters. Ventile erst einstellen wenn sie klappern, oder sogar erst wenn der Motor schon schlecht läuft.
Falsches Ventilspiel kann zu Folgeschäden am Ventiltrieb führen. Nicht jeder ist technisch so versiert und feinfühlig, dass er zu großes Spiel hört oder fühlt. Und das viel gefährlichere, zu kleine Ventilspiel ist überhaupt nicht zu hören. Passiert allerdings zum Glück nur sehr selten das sich das Spiel verkleinert. -
Alles bis 1l auf 1000km ist auch bei einem Neuwagen ok. Ob man es glauben will oder nicht. Ist so.
Am besten auf son 5W40 wechseln dann sollte sich der Ölverbauch deutlich reduzieren.
Die Motorenhersteller nennen eine Wert von 1 l Normal. Das ist reiner Selbstschutz. So kann man Garantieansprüche leicht abwehren.
Dies ist gebräuchliche Praxis des VAG-Konzern, um z. B. Beschwerden innerhalb der Garantiezeit bei den 1,8 l TSI-Motoren abzuwehren.
Diese Motoren verbrauchen tatsächlich aufgrund unbrauchbarer Ölabstreifringe innerhalb kürzester Zeit bis zu 1 l Öl auf 1.000 km; mit steigender Tendenz.
Ein so hoher Ölverbrauch kann bei moderner Motoren zu Folgeschäden führen (s. hierzu div. Videos von spezialisierten Motoreninstandsetzern auf yt).Nach meiner Erfahrung verbraucht ein gesunder Motor bei weitem keinen Liter Öl auf 1.000 km.
Solange ich Autos fahren, und das sind jetzt schon 44 Jahre, hatte ich noch keinen Automotor der 1 l Öl auf 1.000 km verbraucht hat. Bei meinen beiden Hondas (CR-V 67.000 km, Logo 180.000 km) ist zwischen den Ölwechselintervallen am Peilstab optisch kein nennenswerter Ölverbrauch messbar.Bei Fahrzeugen mit viel Kurzstrecke fällt ggf. viel Kondensat im Öl an. Hierdurch würde normalerweise der Flüssigkeitsstand in der Ölwanne ansteigen, oder aber, sinkenden Ölstand (Ölverbrauch) durch Kondensat ausgleichen. Womit der Ölverbrauch erst einmal verschleiert wird. Bei der nächsten längeren zügigen Autobahnfahrt würde dieses Kondensat durch die höheren Temperaturen schnell verdampfen. Der Flüssigkeitsstand würde dann relativ stark absinken, was einen höheren Ölverbrauch vortäuscht.
Beispiel: 4.500 km Kurzstrecke. Ölverbrauch wird durch Kondensat ausgeglichen. Keine Veränderung am Ölpeilstab sichtbar. Nach 500 km zügiger Anreise zum Urlaubsort muss plötzlich ein Liter Öl nachgefüllt werden. Panik. Rechnerisch wären das 1 l/1.000 km. Nach der Heimreise von 500 km fehlen aber nur 50 ml Öl.
Tatsächlich liegt der Ölverbrauch also bei 0,55 l Öl / (4.500 km + 1.000 km) = 0,1 l/1.000 km.
Dies könnte bei Henkyboy 1968 gewesen sein.Ich fahre zwar auch viel Kurzstrecke. Nach den jährlich mehrmals anfallenden längeren Autobahnetappen kann ich jedoch keinen abgesunken Ölstand feststellen.
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Mein IIIer hat keine Funktion zum Anklappen der Spiegel. Vermutlich hat er noch nicht einmal einen Motor dafür.
Ist das bei allen IIIer so, oder ist das Ausstattungsabhängig? -
Ich habe jetzt nicht in der Betriebsanleitung nachgelesen. Aber ein Räderwechsel von links nach rechts wird i. Allg. nicht mehr empfohlen, da dadurch die Laufrichtung geändert wird, was zu einem erhöhten Verschleiß führen kann.
Wie ich bereits oben geschrieben hatte, habe ich bei mir aufgrund vorhanden Halbwissens, nee stimmt nicht, habe darüber gar nicht nachgedacht, nur auf einer Achse neue Reifen aufziehen lassen. Negative Folgen könnte ich auf den 20000 km seither nicht feststellen. Ich denke Mal, genauso wie bei vielen anderen auch.
Ein Allradsystem was sowas nicht verkraftet gehört nicht in Laienhände.
Die Japaner haben nicht umsonst so dicke Bedienungsanleitung, weil sie wirklich vor jedem noch so kleinsten Fehler warnen. Da aber Honda so eine "Mischbereifung" nicht ausdrücklich verbietet, sollte man/frau davon ausgehen das Hondas AWD sowas verkraftet. -
Nicht unbedingt. Die Berechnung der Restreichweite erfolgt nicht über den dir angezeigten Durchschnittsverbrauch. Dieser Durchschnittsverbrauch bezieht sich auf die Fahrstrecke seit der letzten Nullung des Tageskilometerzählers, bei dir vermutlich vor 582 km.
Die Restreichweite berücksichtigt aber nur den Durchschnittsverbrauch der letzten km und den noch im Tank befindlichen Treibstoff.
Würdest du also die nächsten 200 km noch sparsamer als 6,9 l/100 km fahren, müsstest du sogar noch weniger als die oben errechneten 54 Liter nachttanken. Verbrauchst du aber mehr, schaffst du wohlmöglich die 200 km gar nicht mehr.
Gib doch einfach mal die nächsten km kräftig Gas. Wirst sehen wie die Restreichweite zügig schrumpft. -
Bei meinem IIIer flackert die ESP-Leuchte bei durchdrehenden Vorderrädern. Flackern und kein Dauerleuchten deshalb, weil durch den sich zu schaltenden Hinterradantrieb die Vorderräder entlastet werden und dann meist wieder Traktion haben.
So schnell reagiert das Reifen"druck"kontrollsystem nicht. Da bedarf es schon etliche Km mit unterschiedlichen Radrehzahlen, bis das System sich meldet. -
Wäre mir neu das die Tankanzeige lernfähig wäre. Habe allerdings einen IIIer mit deutlich weniger elektronischer Intelligenz.
Bei mir war und ist es so, dass bei Restreichweite Null km ca. 50 l in den Tank gehen. Mit den restlichen 8 l Tankvolumen könnte ich also bei sparsamer Fahrweise noch mehr als 80 km fahren. Das habe ich mich aber dann doch noch nicht getraut. Was ich aber schon öfters gemacht habe, dass ich mit restreichweite Null km noch ein gutes Stück weiter gefahren bin. An der übervorsichtigen Anzeige hat das aber nichts geändert. -
Interessanter Aspekt. Darüber habe ich bisher noch gar nicht nachgedacht.
Ich habe vor einiger Zeit zwei abgefahrene Reifen gegen neue Gummis getauscht. Negative Folgen der "Mischbereifung" konnte ich nicht feststellen.
Ich denke mal, diesen geringen Drehzahlunterschied zwischen z. B. neuen Reifen auf der einen und gebrauchten Reifen auf der anderen Achse dürfte Honda beim Konzept des Dualpump-Antriebs berücksichtigt haben. Ansonsten gäbe es ja auch Probleme beim normalen Fahrbetrieb, da die Reifen nun mal an der Vorderachse viel schneller abnutzen als hinten.
Im Internet habe ich dazu gelesen, dass der Wagen mit Frontantrieb unterwegs ist, solange sich Vorder- und Hinterräder annähernd gleich schnell drehen.