Also in den USA verdienen Automechaniker sicher auch mehr als den Mindestlohn. Wie können die Markenbetriebe dort die Inspektionen für rund die Hälfte der deutschen Preise anbieten? Das kann ja nicht nur die Märchensteuer sein, die den Unterschied ausmacht.
Beiträge von detroit_steel
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Ich scheitere immer daran, dass ich mir wie ein knickriger, armer Schlucker vorkäme, wenn ich da mit einem Ölkanister aufschlagen würde.
Und es ist dir 70 Euro oder mehr Wert, nicht als armer Schlucker dazustehen (zumindest VOR der Inspektion
??) Mir definitiv NICHT! Ich spiele lieber den armen Schlucker, obwohl ich das Geld hätte
Für etwas, das ich in gleicher Qualität für ein Viertel des Preises bekomme, werde ich niemals Geld aus dem Fenster werfen. -
Danke Dreffi. Ich habe die Bremse noch mal zerlegt und festgestellt, dass ich Depp je Seite eine Haltefeder falsch eingebaut hatte. Kleine Ursache, große Wirkung! Eingestellt habe ich die Bremsbacken auch, sie ziehen jetzt ab der 3. Raste und halten das Fahrzeug auch bei einer Rückwärtsbewegung fest.
Ich habe so viel Zeit mit dieser Aktion verbracht (insgesamt 12 Stunden mit Werkzeug suchen, Saubermachen, youtube-Schauen
), dass ich die Bremsen nachts um 2 mit verbundenen Augen zerlegen und wieder zusammen setzen kann...Allerdings werde ich mich in einem Jahr wohl an nichts mehr erinnern 
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Habe am Wochenende nach 4 Jahren und knapp 108 tkm die hinteren Bremsen komplett gewechselt, also Scheiben, Beläge und Bremsbacken der Handbremse. Im Winter hatte ich oft beim Anfahren mahlende Geräusche, meine Frau hatte auch mal ein lautes Knallen beim Rückwärtsfahren (hohes Losbrechmoment).
Die alten Bremsscheiben habe ich nur mit roher Gewalt (Hammer) und Einsatz einer Heißluftpistole losbekommen. Auch die Montage der neuen Handbremsteile hat viel Zeit gekostet. Am Ende hat alles geklappt und die Scheibenbremsen funktionieren beidseitig, wie sie sollen, aber:
Ziehe ich bei langsamer (oder auch schnellerer) Fahrt die Handbremse, dann gibt es ein lautes Geräusch (ein Knallen), bevor sich eine Bremswirkung zeigt. Die Bremswirkung ist auch recht schwach. Fährt man rückwärts und zieht dann im ausgekuppelten Zustand die Handbremse, ist nahezu keine Wirkung zu spüren.
Ich werde nun sicher noch die Einstellung am Nachsteller justieren, um die Bremswirkung zu verbessern, aber woher kommt dieses Knallen? Ich bin mir sicher, alles richtig zusammengesetzt zu haben, würde also einen Montagefehler ausschließen.
Was mir aber aufgefallen ist: Die dreiteiligen Nachsteller sind ja so konzipiert, dass der rechte Teil durch das Zahnrad nach außen gedreht und der linke Teil (bezogen auf das Mittelteil) an seiner Position bleibt. Bei beiden Nachstellern fiel mir nach Demontage das linke Teil aus dem Mittelteil heraus. Die Teile sind offenbar nur mit dem Mittelteil verklebt gewesen, jedenfalls sieht man Kleberückstände. Dies ist an sich kein Problem, denn im eingebauten Zustand können die Teile nicht herausrutschen. Dennoch würde ich sie gerne erneuern, nur - es gibt diese Nachsteller offenbar nicht einzeln zu kaufen. Und beim Handbremsen-Set sind zwar Federn und fast alle anderen Kleinteile dabei, aber nicht diese Nachsteller.
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Das ist ja mal ne Hausnummer für so´n Stück buntes Plastik
Aber bei guter Pflege sieht es dafür auch nach 4 Jahren und 106 tkm noch wie neu aus 
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Finde die Vorurteile gegenüber anderen Ländern zudem unangemessen und oberflächlich. Wenn das Auto Verarbeitungsprobleme hat, sind das nicht die Engländer, sondern es ist Honda, da der Hersteller für eine werksangemessene Qualitätskontrolle zu sorgen hat! Punkt!Die Verarbeitung ist in meinen Augen gut (komme von Hyundai, in D entwickelt und Südkorea gebauter i40), nicht schlechter als beim Hyundai, der seit meinem W124 das am besten verarbeitete Auto war.
Sehe ich auch so. Da ohnehin Teile aus aller Welt an verschiedenen Standorten verbaut werden, ist allein der Hersteller des Endprodukts verantwortlich für das Gesamtprodukt. Mein englischer CR-V ist eben so gut verarbeitet wie mein chinesischer HONDA-Roller Vision NSC50. Was sollte bei den Fahrzeugen besser sein, wenn sie aus Japan kämen? Zuverlässiger geht nicht, klappern tun sie bis heute auch nicht.
Dagegen fielen MAZDA jahrelang mit Rostproblemen auf, da half auch kein Made in Japan. Auch die Subaru Dieselmotoren hatten so ihre Kinderkrankheiten. Und von deutschen Qualitätsprodukten will ich gar nicht erst anfangen... -
Hi.
Das is teuer finde ich...Zahle meistens um die 200 bei 2.0er und 1.6er
Aber im Vergleich zur Konkurrenz isses völlig okay

Ja, in Sachsen isses halt billiger, dafür verdient man ja dort auch weniger....
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Und das Schönste: Beide Autos in herrlichem, pollenanziehendem Schwarz!
Neeeiiiiinnn! Die Flavia muss Chianti-Rot!!!

Edit: Geschlecht des Fahrzeugs wurde auf Wunsch nachträglich umgewandelt...
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Sehr schöner Bericht, sowas lese ich immer gerne! Und ein Flavia Cabrio ist auch was Schickes. Wenn es den mit Sechszylinder geben würde, hätte der bei mir auch in die engere Wahl kommen können

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Wow, 17,2 Liter/100km, eine Größenordnung, die ich nicht mal mit meinem Cabrio (3 Liter Hubraum, Sechszlinder) schaffe. Vom CR-V Diesel ganz zu schweigen.
Von den Kritikpunkten kann ich nur bei den Kunststoffen zustimmen. Sitzheizung, Kupplung, Scheibenwischer, Reichweitenenzeige - alles kein Thema. Die Lenkung ist sehr leicht, das gefällt den Amis so und wurde wohl auf die Käufer dort abgestimmt. Kann ich aber mit leben. Soll halt nicht sportlich sein, sondern komfortabel. Das Fahrwerk finde ich einen gelungenen Kompromiss zwischen Straffheit und Komfort. Da sind mir viele deutsche Fahrzeuge zu hart.